
Ziel dieses Wettbewerbsverfahren war es eine hochwertige Konzeption für die zentralen Tourismusachsen in der Altstadt von Königswinter und damit für das Ankommen bzw. die Zugänge zum Drachenfels hervorzubringen. Für einen Besuch der Altstadt oder eine Wanderung auf dem Drachenfels ist der Rheinanleger häufig Startpunkt. Im Rahmen des begrenzten Realisierungswettbewerbs sollten für die beiden Tourismusachsen Drachenfelsstraße und Bahnhofsstraße Gestaltungskonzepte vor allem für den öffentlichen Raum entwickelt werden. Die räumlichen Verbindungen des SeaLifeCenter Vorplatzes, des Rathausplatzes mit Zugang zum Siebengebirgsmuseum, der Platz am Sebastiankreuz mit Zugang zum Park Bachem, die Drachenfelsstraße zwischen Hauptstraße und Wilhelmstraße und der Abschnitt zwischen der neu zu gestaltenden Bahnunterführung am Palastweiher gilt es als eine räumliche Einheit zu stärken und touristisch anziehender zu gestalten. Für den Parkplatz vor dem Rathaus sollte über den Wettbewerb eine städtebauliche Neuordnung gefunden werden. Als wichtiges Bindeglied im öffentlichen Raum muss dem Rathausplatz mehr Bedeutung zu kommen. Für die Achse Rheinufer, Bahnhofsstraße bis Lemmerzbad ist ebenfalls eine Aufwertung des öffentlichen Raumes vorgesehen. Von besonderer Bedeutung ist hierbei die Aufwertung des Bahnhofsumfeldes als Auftaktort für zahlreiche Besucher.
Das Verfahren für den Bereich "östliche Drachenfelsstraße/Talstation" und der Wettbewerb "Tourismusachsen Altstadt" sind zwar voneinander getrennt ablaufende Wettbewerbe, sie stehen aber gleichwohl im gestalterischen Sinne in Verbindung zueinander. Das heißt, dass in den Verfahren u. a. ein gestalterischer Zusammenhang zwischen den Tourismusachsen "Rheinanleger bis Talstation" und "Bahnhofsstraße bis Lemmerzbad" sowie dem Raum östliche Drachenfelsstraße entstehen soll. Ziel ist es, ein stimmiges und durchgängiges Gestaltungskonzept für die zentralen öffentlichen Räume in der Altstadt von Königswinter und am Drachenfels zu erhalten.
Die Entwürfe der Wettbewerbsteilnehmer wurden in einer Jurysitzung am 16.10.2008 durch ein Preisgericht gewertet, die ersten drei Preise wurden an folgende Teilnehmer vergeben:
- 1. Preis Irene Lohhaus Peter Carl Landschaftsarchitektur, Hannover
- 2. Preis bbzlandschaftsarchitekten, Berlin
- 3. Preis WES & Partner GbR, Berlin
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